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Kötschach

Auszug aus dem Kärntner Landesarchiv 1066 K2/17 gegründet am 10.10.1875 genehmigt am 20.05.1876. Sicherheitsdirektion im Vereinskataster Nr. 6 lf. Nr. 304.

1876 Von der Unzulänglichkeit der vorhandenen Löschgeräte überzeugt, erhält die Feuerwehr eine moderne Samassaspritze zum Abprotzen.
1886 Am 14. August vernichtet ein verheerender Brand zirka zwanzig Objekte Wohnhäuser und 18 Wirtschaftsgebäude.
1893 In diesem Jahr schafft sich die Feuerwehr aus eigenen Mitteln eine zweirädrige Hydrophorspritze an. Im darauf folgenden Jahr spendet Dr. Eichelberg eine mechanische Schubleiter.
1898 In diesem Jahr fällt auch die Gründung des Bezirksverbandes Kötschach.
1902 Am Nachmittag um ca. halb 2 Uhr des 8.Juli bricht in dem höher gelegenen Gehöft Grondl ein Brand aus. Da die Häuser des Ortes durchwegs mit Schindeln gedeckt und teilweise mit Erntevorräten gefüllt sind, greift das Feuer mit ungeheurer Schnelligkeit auf den unteren und äußeren Teil des Ortes über. Knapp 70 Objekte werden ein Raub der Flammen.
1914 Der 1.Weltkrieg bricht aus. 43 Kameraden rücken sofort ein. 9 Mitglieder der Feuerwehr bleiben für ihr Vaterland am Feld der Ehre.
1925 Neubau des Feuerwehrhauses. Die feierliche Einweihung erfolgt gleichzeitig mit dem 50jährigen Bestandsjubiläum.
1936 Ankauf einer neuen Spritze. Am 19. Dezember, beim Brand im Wirtschaftsgebäude der Forstverwaltung Pittersberg, wird
die neue Motorspritze erstmals eingesetzt und bewährt sich hervorragend.
1941 20. Dezember: Für die HJ-Feuerwehr wird eine kleine „Rosenbauer“-Motorspritze angeschafft (Kaufpreis RM 800,--).
1943 Die Feuerwehr erhält einen Feuerlöschwagen der Type „LF 8“ samt Motorspritze (Anschaffungspreis RM 15.000,--)
1948 Bei der ersten ordentlichen Vollversammlung nach dem 2. Weltkrieg wird Friedl Seiwald erneut zum Kommandanten und Alois Maier zu dessen Stellvertreter gewählt.
1949 14. August: Die ersten Sportwettkämpfe für den Abschnitt Kötschach finden in Dellach statt.
1952 23. November: Die Gruppe I nimmt bei der Landesmeisterschaft der Stufe III in Klagenfurt teil und kann dort die vorgeschriebene Punktezahl weit überschreiten.
1956 17. Juni: Im neuen Gerätehaus, das an diesem Tag eingeweiht wird, befindet sich ein großer Geräteraum sowie ein Schulungsraum.
1958 6. Jänner: Kdt. Seiwald tritt als Kommandant der Wehr zurück. Sein Nachfolger wird Hans Kogler, Kdt.-Stv. Friedrich Prünster.
1960 6. Jänner: Kurt Simoner wird zum neuen Kommandanten, Friedrich Prünster zum Stellvertreter gewählt.
7. August: An diesem Tage erfolgt die Weihe des 1. Tanklöschfahrzeuges der FF Kötschach.
1962 11. und 12. August: Motorspritzenweihe VW R80
1965 12. und 13. Juni: 90jähriges Gründungsjubiläum der FF Kötschach mit Festprogramm.
1966 Im November kommt es zu einer Hochwasserkatastrophe die in ihrem Ausmaß die vom Vorjahr weit übertrifft.
1969 15. Juni: Übergabe des neuen TLF 4000 unter dem Motto „100 Jahre KLFV, 95 Jahre FF Kötschach, 20 Jahre F-Leistungsbewerbe“.
1974 Die Feuerwehr erhält ein schweres Löschfahrzeug Type Mercedes 911. Die Anschaffung ist nur durch Bereitstellung von Gemeindemitteln in der Höhe von S 472.507,-- und einer großzügigen Landesbeihilfe von S 400.000,-- möglich.
1979 Seit diesem Jahr ist die FF Kötschach und FF Mauthen zu einer Feuerwehr zusammengefasst. Die beiden Kameradschaften bleiben jedoch getrennt.

Kommandanten und Stellvertreter

  Kommandant  Stellvertreter 
1875  Kaplenig Anton  Zojer Johann 
1885  Klauss-Kürschner Franz   
1896  Zojer Hans   
1903  Moser Josef  Lamprecht Anton 
1904    Klauss Lois 
1910    Rizzi Rudolf 
1912  Kapplenig Ferdinand   
1914  Moser Josef  Klauss Lois 
1919  Ebner Albin, jun.  Moser Josef 
1925  Semmelrock Franz, jun.   
1926  Ebner Albin, jun.   
1930  Maier Josef, jun.   
1931    Ebner Albin 
1939  Seiwald Friedl   
1940  Ebner Albin   
1946  Maier Alois   
1948  Seiwald Friedl  Maier Alois 
1956    Kogler Hans 
1958  Kogler Hans  Prünster Friedrich 
1959  Prünster Friedrich  Simoner Kurt 
1960  Simoner Kurt  Prünster Friedrich 
1962    Pulferer August 
1964  Seiwald Friedl  Simoner Kurt 
1968  Simoner Kurt  Lassnig Adolf 
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